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Die
Brustvergrößerung gehört zu den sehr häufig
durchgeführten Operationen im kosmetischen Bereich. Die weibliche
Brust ist in zunehmendem Maße Ausdruck von Jugendlichkeit
und Sexappeal. Dabei ist es nicht der Wunsch nach einem "Atombusen",
sondern meistens vielmehr das Bedürfnis nach einer gewissen
"Nachbesserung" der naturgegebenen Konturen. Eine harmonische
und natürlich aussehende Brust ist mit den heute verfügbaren
Brustimplantaten kein Problem mehr.
Es gibt unterschiedliche Implantate
in verschiedenen Formen und mit verschiedenen Inhaltsstoffen in
Deutschland. Man unterscheidet glatte von rauen Implantaten, runde
von anatomisch geformten und solche, die mit Kochsalzlösung
gefüllt werden oder andere, die mit Silikon gefüllt sind.
Jedes Implantat hat seine Vor- und Nachteile. In Deutschland werden
in letzter Zeit vermehrt raue (texturierte) Implantate verwendet,
da sich bei diesen Implantaten weniger Kapselfibrosen (narbige Verhärtung
der Brust) zeigen. Auch wir verwenden ausschließlich texturierte
Implantate. Ob ein rundes oder anatomisch geformtes Implantat für
Sie in Frage kommt, entscheiden Sie zusammen mit dem Arzt, da die
Brustform vor allem im oberen Brustanteil unterschiedlich geformt
wird.
Bei runden Implantaten wird der obere Brustanteil mehr nach außen
gewölbt, die Brust wirkt dann auch im oberen Anteil vergrößert
("Pamela-Anderson-Effekt"). Dies wird in den Medien oft
als besonders "sexy" dargestellt, ist aber im Prinzip
unnatürlich und man kann eher sehen, daß die Brust implantiert
wurde.
Anders bei den anatomisch geformten Implantaten, die im oberen Anteil
flacher sind als im unteren. Dort wirkt die Brust bei gleichem Implantatvolumen
im oberen Pol nicht so konvex und insgesamt natürlicher. Welcher
Implantat-Typ zu Ihnen paßt und welche Brustform Sie bevorzugen
klären wir gemeinsam während des ausführlichen Beratungsgespräches.
Letztendlich stellt sich noch die
Frage, mit welchem Füllmaterial das Brustimplantat gefüllt
sein soll. In den USA waren Silikon-Implantate viele Jahre lang
nicht zugelassen, daher wurden dort in den 90er Jahren ausschließlich
kochsalzgefüllte Implantate verwendet. Diese Implantate können
aber ihre Füllung mit der Zeit verlieren und müssen dann
gegen andere ersetzt werden. Dies kann in seltenen Fällen schon
nach wenigen Jahren passieren. Die kochsalzgefüllten Implantate
fühlen sich auch unnatürlich hart an und können im
ungünstigsten Fall bei Bewegung hörbare "Plätschergeräusche"
verursachen. Auch dann wird meistens die Entfernung des Implantats
gewünscht. Die heutigen modernen Silikonimplantate hingegen
fühlen sich sehr natürlich an und gleichen dem natürlichen
Brustgewebe in Festigkeit und Beweglichkeit am meisten. Aufgrund
von Weiterentwicklungen der Implantate gibt es heutzutage ein "Auslaufen"
der Implantate nicht mehr. Das Silikon ist, bei den von uns verwendeten
Implantaten, kein flüssiges Gel sondern ein kohäsives
Gel. Dieses verhält sich wie ein "Wackelpudding",
d.h. es fließt nicht mehr, sondern bleibt auch im Falle einer
Beschädigung der äußeren Implantathülle "am
Stück" und kann nicht in den Körper abwandern. Wir
empfehlen daher grundsätzlich aufgrund der besseren "Natürlichkeit"
die Silikonimplantate und verwenden keine Kochsalzimplantate.
Von jeglicher „Beschichtung“ der Implantate (Titian,
etc.) raten wir ab, da diese Implantate über nicht ausreichend
lange Beobachtungszeiten verfügen und daher die Langzeitwirkungen
und Erfolgsraten nicht vorhersagbar sind.
Die Brustimplantation findet in Vollnarkose
statt. Dann schließt sich ein tagesklinischer Aufenthalt oder maximal eine stationäre Nacht zur Überwachung
bei uns an, und am nächsten Morgen können Sie dann nach Hause gehen.
Es muss für 1 Tag ein Stützverband und dann für weitere
3-4 Wochen ein Sport-BH getragen werden, damit die Implantate in
der ersten Zeit gut einheilen können und nicht verrutschen.
Nach dieser Zeit ist keine besondere "Pflege" mehr erforderlich.
Insbesondere keine Brustmassagen oder irgendwelche Cremes. Nach
etwa 4 Wochen können Sie wieder Sport treiben. Allerdings sollten
Sportarten mit starker Beanspruchung der Arme (Handball, Rudern,
etc.) für 8 Wochen vermieden werden. Ansonsten gibt es keine
Einschränkungen.
Lassen Sie sich von uns beraten.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
Ihr Team von MedicalSmile
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